Liebe Kolleginnen & Freunde

Da uns wie immer viele Steine in den Weg gelegt werden und wo es nur möglich ist Knüppel zwischen die Beine zu werfen, werden diese auch geworfen. 

Stand der Dinge, wir kämpfen immer noch darum euch monatlich einen Termin zu ermöglichen um mit euch über eure Anliegen, Probleme und Ideen zu sprechen und euch im Rahmen des Möglichen zu beraten, euch zur Seite zu stehen, zu helfen und für euch da zu sein.

So einfach sind wir auch nicht auszubremsen ;0) (Wer bremst verliert *fg*).

Ihr habt selbstverständlich die Möglichkeit uns jederzeit telefonisch zu kontaktieren um einen Termin bei euch am Standort auszumachen.

Keine Scheu und keine Angst………….unter dem Motto….. KEIN BILD, KEIN TON.

WIR KOMMEN SCHON!

 

Mit Kollegialen Grüßen und bleibt Gesund!

 

Euer AUF-TEAM!

GESCHÄTZTE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN! (4)

Da es einige Unklarheiten wegen des Überstundenanteils in den Nebengebühren gab, hier eine Aufklärung diesbezüglich. Als ich vor über 30 Jahren meinen Dienst bei der Gemeinde Wien als Schulwart begonnen habe hatten wir auch am Samstag noch Unterricht in den Schulen. Deshalb endete der Unterricht unter der Woche meistens um 11. 55, zumindest an den Volksschulen. Es gab auch keinen Nachmittagsunterricht und deshalb war laut damaligen Schlusszeitenerlass 501 der MA 56 (20 Minuten nach der letzten im Haus gehaltenen Unterrichtsstunde mussten alle Lehrkräfte und die Direktion das Schulhaus verlassen und wir hatten die alleinige Schlüsselgewalt) das Haus um 12. 15 beziehungsweise spätestens um 13.15 leer und wir konnten zusperren. Ab 18.00 hatten wir dann mehr oder weniger, Turnvereine im Schulhaus die ja extra abgerechnet wurden.

In den meisten Schulen war am Dienstag und Freitag ein Kehrtag und ansonsten war unsere Reinigungstätigkeit täglich, meist nur Restmüll, Waschbecken, Fensterbänke und WC-Anlagen. Die Hauswartungstätigkeiten konnten wir am Vormittag erledigen. Wir leisteten durchschnittlich etwas mehr als 40 Stunden pro Woche und dafür war der Überstundenanteil in der Reinigungspauschale gedacht. In den Hauptschulen war ebenfalls eine 6-Tage Schulwoche, und deswegen gab es dort weniger Nachmittagsunterricht. Diese Kollegen bekamen deshalb aber auch noch eine Zulage für die Arbeit nach 16.00. Als dann der Samstägige Unterricht an den Volksschulen eingestellt wurde waren es dann mehr oder weniger 40 Stunden Arbeitszeit pro Woche. Da die Arbeitszeit in den Schulen aber unterschiedlich war, entstand der zeitungeregelte Schulwart und der Nebengebührenkatalog war also nur für die damalige Arbeitszeit erstellt worden. Die heutige Arbeitszeit deckt er bei weitem nicht mehr ab, und das seit gut 20 Jahren. Das bedeutet das wir Zeitungeregelte Schulwartinnen und Schulwarte seit diesem Zeitpunkt unbezahlte Mehrarbeit leisten, und die FSG-Personalvertretung wusste das auch.

Grundsätzlich sind wir zu 40 Stunden pro Arbeitswoche dienstverpflichtet und nach Auskunft der MA 2 ist der Dienstposten des zeitungeregelten Schulwartes dort völlig unbekannt, was letztendlich bedeutet das wir Alle nur 40 Stunden Schulwarte sind. Die Nebengebühren beinhalten keinerlei Zeitangaben, sie sind Bestandteil unseres Gehaltes und gebühren uns, wenn wir die hierfür erforderliche Tätigkeit verrichten. Deswegen kann auch keine Überstundenverpflichtung oder Überstundenabgeltung daraus abgeleitet werden, also weder durch die Reinigungszulagen oder die Heizzulagen. Überstunden sind also gesondert zu bezahlen. Es ist auch völlig unverständlich das sich die damalige Personalvertretung nicht schon sehr, sehr viel früher mit diesem Problem befasst hat.

Die Dienstverpflichtung hat sich in den letzten Jahrzehnten so stark vermehrt, durch viel mehr Unterricht und Anwesenheit der Lehrkräfte, so zum Beispiel:

Aufenthaltserlaubnis der Lehrkräfte bis 18 Uhr im Schulhaus, und wenn Lehrpersonal nachmittags im Haus ist müssen wir das auch sein im Falle von Strom oder Heizungsausfall oder anderen Gebrechen.

Vermehrt Kurse, Unterrichtseinheiten und Religionsangebote am Nachmittag in den Häusern, das bedeutet also vermehrte unbezahlte Dienstzeit.

Schuleigene Sportangebote (außerhalb der Corona-Zeiten) ebenfalls am Nachmittag sodass wir die Schulhäuser meist bis 18 Uhr voll haben, Dienst versehen müssen und deshalb einen Anspruch auf eine der Stundenanzahl entsprechende Abgeltung haben. Die Leitung des FB 3 der MA 56, AR Schogger und Mag. Jaros haben uns, der AUF-Personalvertretung ja zugestanden das Ihnen bewusst ist, Das unsere Mehrdienstleistungen durch den Nebengebührenkatalog nicht ausreichend abgedeckt werden. Schon sehr viel früher von uns darauf angesprochen, meinte Herr Polak einst, wörtlich: “Da hat die Personalvertretung wohl geschlafen“ und bezog sich auf die Dienststellenausschussvorsitzenden, damals die FSG-PV. Die Auskünfte den Nebengebührenkatalog betreffend, die von Seiten der FSG-Personalvertretung verbreitet wurden und werden, entsprechen daher nicht mehr der Realität, weil sie Veraltet sind. Aufgrund des nicht Wahrhabenwollens der neuen Situation werden sie fälschlicherweise von einem Personalvertreter zum anderem weitergegeben und wohl auch deshalb, weil sie es offenbar nicht besser wissen oder wissen wollen. Den Nebengebührenkatalog gibt es schon seit der Nachkriegszeit, zumindest aber schon sehr, sehr lange und die wenigsten kennen sich bei dessen Berechnung aus, wie auch jetzt sogar die HG 1 in ihrer letzten Aussendung zugibt. Der Nebengebührenkatalog wurde deshalb geschaffen, weil sonst für jedes einzelne Gewerk der Stadt Wien ein eigener Kollektivvertrag ausgehandelt hätte werden müssen. Der Teil der uns betrifft (NEBENGEBÜHRENKATALOG Magistratsabteilung 56 E-I/III/56 Seiten 104-113) für euch zum Nachlesen. Unsere Entlohnung besteht also aus unserem Grundgehalt und den Zulagen unserer Verwendungsgruppe bezogen auf 40 Wochenstunden. Jede Mehrdienstleistung muss also extra bezahlt werden.

Ich hoffe euch mit diesen Informationen gedient zu haben und verbleibe mit kollegialen Grüßen

Franz Wittmann

Vorsitzender AUF-Wiener Schulen

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! 3

Aufgrund des neuerlichen Lookdown und der damit verbundenen Turnsaalschließungen ist es unsere gemeinsame Pflicht als Personalvertretung dafür zu sorgen das ihr, die ihr in euren Schulen euren Dienst verrichtet, angemessen dafür entlohnt werdet. Es war auch zu erwarten, dass aufgrund der verstärkten Desinfektionstätigkeit unsererseits, die Dienststelle Überstunden für die zu leistende Mehrarbeit bezahlen müsste. Soviel zu dem Thema: „wir haben für euch Abgefedert“. Dass die FSG-Personalvertreter jetzt verstärkt Aktivitäten zeigen liegt nicht zuletzt daran, dass wir die AUF/PV mit unseren Forderungen verstärkt Druck auf Sie ausüben. Wir sind zwar nur 2 Personalvertreter und sie blockieren uns bei jeder Gelegenheit, was die PV-Arbeit umso schwieriger macht, aber wir halten mit aller Kraft dagegen. Erst kürzlich wieder wurde ohne unser Wissen, wir wurden zu dieser Sitzung nicht eingeladen, eine Dienstwohnung mit einstimmigem Beschluss der FSG-PV aufgegeben. Auf unsere verärgerte Nachfrage warum wir zu dieser so wichtigen Entscheidung nicht eingeladen wurden hat man uns mitgeteilt, es wurden die Einladungen verschickt und wenn wir diese nicht erhalten haben, hätten wir eben Pech gehabt. Wir hätten dem Verlust einer Dienstwohnung niemals zugestimmt. Bei der letzten DA-Sitzung, der eine fraktionelle Sitzung der FSG vorrausgegangen war, ging es wieder um die Auflösung einer Dienstwohnung, welche wir aber durch unser entschlossenes Auftreten verhindern konnten. Ihr seht also, wir setzen uns für euch ein.

Die Aussendung vom Koll. Schuhäcker wonach erst ab 16 Uhr aufgrund unserer Heiztätigkeit Überstunden bezahlt werden können ist Unrichtig, da eine Heizzulage bis zu diesem Zeitpunkt die Mehrdienstleistung nicht einmal annähernd abdeckt. Außerdem hatte die Dienstelle zu diesem Zeitpunkt weder Kenntnis von dieser Aussendung, noch wurde eine Entscheidung wie viele Überstunden tatsächlich bezahlt werden getroffen. Nach einer Auskunft der MA 2 sind wir zu 40 Stunden Dienstverpflichtet und die Nebengebühren beziehen sich auch nur auf diese Stundenanzahl. Generell ist die Nebengebühr eine Pauschale nach Größe des Hauses und enthält keinen zeitrahmen, weil sie nicht im Gesetz niedergeschrieben ist, sie gebührt Uns einfach, wenn wir unserer Heiztätigkeit nachkommen.

 

Mit Kollegialen Grüßen

Franz Wittmann

Vorsitzender AUF-Wiener Schulen

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